Über Menschen, denen die Ärzte keine Chance gaben - die aber heute geheilt sind, Was geschah mit ihnen? Was sagen die Wissenschaftler dazu?

Auszug aus der PM - Welt des Wissens -

Immer wieder genesen Menschen auf unerklärliche Weise.
An der Uni Heidelberg haben Wissenschaftler solche Spontanheilungen genau untersucht.

Z.B. Frau B. Nach der Diagnose Brustkrebs lehnt die 44-Jährige eine Operation ab. Aber sie stellt ihr Leben von Grund auf um: Sie kündigt ihren Job, nimmt sich mehr Zeit für sich und reserviert konsequent eine Stunde täglich für einen Waldspaziergang.
Obwohl der Tumor wächst, GLAUBT sie fest daran, sich selbst helfen zu können. Drei Jahre später lassen sich keine Knoten mehr ertasten. Wie war das möglich? Auch sie findet darauf keine Antwort. Aber sie weiß: Das Wichtigste in ihrem Leben sind ihr Mann und ihr Sohn.

Berichte über todkranke Patienten, die wider alle Erwartungen genesen, ziehen sich durch die gesamte Medizingeschichte.
Was steckt hinter den so genannten spontanen Heilungen? Sind es besondere Menschen, die auf diese Art wieder gesund werden, kann man bei ihnen vielleicht sogar Gemeinsamkeiten erkennen?

Der japanische Gesundheitsanthropologe Hiroshi Oda nennt Typen von Menschen:

Ein Typ: die Gottesgläubigen
Sie ziehen ihre Kraft aus dem Glauben. Sie haben ein tiefes Vertrauen zu Gott (oder Maria, Jesus, usw.) und darauf, dass ihnen geholfen wird. Ihre Genesungen führen sie dann auf ihren Glauben und Gebete zurück.

Ein Typ: Die Umsteiger
Ihre Krankheit ist für sie ein Signal, über sich selbst und ihre Lebensweise gründlich nachzudenken. Ihre Stärke liegt in der Bereitschaft, aus ihren Überlegungen die Konsequenzen zu ziehen und, wenn nötig radikale Änderungen vorzunehmen.
Um zu innerer Harmonie und zum Wesentlichen zurückzufinden, bedienen sich die Umsteiger ebenfalls alternativer Heilmethoden und externer Ressourcen.
„Es ist eher ein Erinnerungsprozess“, so Hiroshi Oda. „Das Abirren vom eigenen Weg wird rückgängig gemacht.“

Alle Typen nutzen Gemeinsamkeiten: kein Gejammer, keine Anklagen, keine Resignation, keine Bitterkeit.
Alle stützen sich auf einen Glauben - auf den Glauben an Gott oder die heilenden Kräfte bestimmter Menschen und Praktiken. Das ist ein wichtiger Punkt. Denn jeder feste Glaube hilft uns, in uns eine geistige Ordnung zu schaffen.
Weiterhin wurde erkannt, das die Psyche eine weitaus größere Rolle spielt als bisher vermutet. Jeder Gedanke, jedes Gefühl wird nicht nur vom Gehirn, sondern auch vom Körper wahrgenommen und verarbeitet. Emotionen haben demnach einen bisher total unterschätzten Einfluss auf die Gesundheit.

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