Erhard Freitag Forum-Profi

Anmeldedatum: 25.03.2001 Beiträge: 430 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 16.03.2008, 10:27 Titel: Auszug aus "Ein Angstfreies Leben". |
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Der Glaubensvorschuss
38 Ein angstfreies Leben
Zweiundfünfzig Gebote
Das 1. Gebot
Sie dürfen alles tun, was Sie möchten
Wir alle können natürlich nur im Rahmen dessen wirklich frei sein,
was weder der Natur noch einem anderen Lebewesen Schaden zufügt.
Es ist Ihr Recht, zu sein, wie Sie sein möchten, und zu tun,
was Sie tun möchten. Es gibt selbstverständlich gesellschaftsbedingte
Einschränkungen, die Ihre generelle Freiheit jedoch nur bedingt
schmälern. Geboren sind Sie, um frei zu sein – die gesellschaftliche
Struktur ist eine andere Sache. Wenn Sie bemüht sind, allen Menschen
zu helfen, in Freiheit und Frieden ihr Leben zu gestalten, dann
wird es Ihnen immer gut gehen.
Grundsätzlich kommt es natürlich darauf an, in welchem Kulturkreis
Sie aufgewachsen sind und inwieweit Sie sich von religiösen Glaubenssätzen beeinflussen lassen. Der Schöpfer gab dem Menschen den freien Willen.
Also sind Sie frei wie der Wind. Sie dürfen in diesem Leben
alles ausprobieren, Ihren eigenen Weg suchen und eigene Erfahrungen
machen. Es gibt keine strafende Instanz. Strafe rufen wir selbst mit oft
unüberlegten Handlungen hervor. Das heißt, wir erleiden Strafe nicht
wegen unseres Tuns, sondern durch das, was wir tun. Existierte eine
strafende Instanz, so würde das den freien Willen begrenzen und es
würde außerhalb von Ihnen beurteilt, was gut und was nicht gut ist.
Aber der Schöpfer ist liebevoll und Liebe urteilt und verurteilt nicht.
Es gibt das Gesetz von Ursache und Wirkung, das besagt, dass alles,
was Sie denken, sagen, tun und fühlen, jetzt, in diesem Moment, von
Ihnen gesetzte Ursachen sind. Es heißt, dass Denken (Geist) die erste
Ursache ist; also ist Denken die Ursache für das, was Ihnen weiderfährt.
Das ist ein geistiges Gesetz und kann nicht verändert werden.
Verstehen Sie es richtig: Es spielt keine Rolle, ob und in welcher Form
Sie eine Wirkung wünschen, sondern Ihr Denken, Ihre Worte und
Ihre Taten werden immer eine der Ursache entsprechende Wirkung
zeitigen. Die Schlussfolgerung wäre – wie man in Bayern sagt –, das
Hirn einzuschalten, bevor Mann/Frau den Mund aufmacht!
Hier ein Beispiel:
In Ihrem Berufsleben gibt es eine Person, die Sie nicht mögen. Sie
wünschen sich sehr, dass die Person aus Ihrem Sichtkreis verschwindet.
Sie möchten sie einfach nicht mehr um sich haben.
Jetzt speichert Ihr Unterbewusstsein Ihren Wunsch: Trennung.
Dieser Wunsch muss über das Unterbewusstsein in irgendeiner Form
zu einer Trennung führen.
Also werden Sie in Zukunft die Wirkung, nämlich eine Trennung,
erfahren müssen.
Diese Trennung kann auf unterschiedliche Art stattfinden. Vielleicht
erleben Sie, dass sich Ihr Partner von Ihnen trennt. Oder Sie finden
einen neuen Partner, der sich getrennt hat. Es kann aber auch sein,
dass Ihr Kind sich von Ihnen trennt und auszieht, weil es heiratet. Es
ist aber auch möglich, dass ein befreundetes Paar auseinander geht.
Oder Sie trennen sich von Ihrem alten Beruf, weil Sie einen besseren
gefunden haben.
Sie merken jetzt sicherlich, dass sich die Wirkung auf die von Ihnen
gesetzte Ursache »Trennung« ganz verschieden einstellen kann. Einmal
hört es sich für Sie gut und ein andermal schlecht an. Das hängt........................................ _________________ Erhard |
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